Tipps rund um die Nahrungsaufnahme mit Zahnprothese

Gerade in der Anfangsphase muss man sich an das Essen mit der neuen Zahnprothese gewöhnen. Was Sie tun können, damit Kauen und Abbeißen mit dem künstlichen Gebiss schnell in Fleisch und Blut übergeht, erfahren Sie in diesem Artikel.

In der Zahnarztpraxis Dr. Gaß & Partner, die sich in der Langgasse 8 in Würzburg, zwischen unterem Markt und Rathaus, befindet, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um komplett zahnlose Kiefer zu versorgen. Neben der modernsten Lösung in Form des Zahnimplantats bieten wir auf Wunsch aber auch nach wie vor die Versorgung mit Zahnprothesen an.

 

Fakt ist, dass sich Patienten, deren Entscheidung auf das „künstliche Gebiss“ fällt, in der Anfangsphase zunächst an ihre „Dritten“ und damit einhergehend an das neue Gefühl im Mund gewöhnen müssen. Denn zahlreiche Menschen nehmen die neuen Zähne als eine Art Fremdkörper wahr, der sowohl das Sprechen als auch die Nahrungsaufnahme erschwert. Aber Dr. med. dent. Gerald Gaß, der behandelnde Zahnarzt aus der Würzburger Eckhauspraxis, kann Entwarnung geben: Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens ist auch hier alles eine Sache der Übung.

 

Was Sie tun können, um sich so schnell wie möglich an das Essen mit Ihrer neuen Prothese zu gewöhnen und worauf es bei der Nahrungsaufnahme mit den „Dritten“ im Speziellen ankommt, möchten wir, das Team der Zahnarztpraxis im Eckhaus in Würzburg, Ihnen im Folgenden erklären.

 

Essen mit „den Dritten“: Hierauf kommt es an

 

Um die Nahrungsaufnahme mit der neuen Zahnprothese zu verinnerlichen und die Muskulatur, vor allem beim Abbeißen und Kauen, an die neuen Verhältnisse im Mund zu gewöhnen, bedarf es seitens des Patienten anfangs etwas Zeit und Geduld.

 

Dr. Gaß und sein Team aus der Eckhauspraxis empfehlen Patienten, in der Übungsphase ausschließlich weiche Lebensmittel, die nicht kleben, zu sich zu nehmen. Hackfleisch, grätenfreier Fisch, gekochtes Gemüse oder Bananen lassen sich auch mit künstlichen Zähnen, an die man noch nicht gewöhnt ist, leicht zerkleinern. In der Anfangszeit sollte man auf feste Lebensmittel wie Rohkost oder zähes bzw. faseriges Fleisch, aber auch auf Nahrungsmittel, die zusätzlich noch leicht unter die Zahnprothese gelangen und diese lockern könnten, zum Beispiel Kerne oder Nüsse, verzichten. Aber nicht nur von zu harten Speisen sollte man absehen, sondern auch von solchen, die zu heiß sind. Suppen, Tees und Co. können allen voran bei Prothesenträgern zu Verbrennungen im Mundraum führen. Das liegt daran, dass das künstliche Gebiss die empfindliche Mundschleimhaut zu einem großen Teil abdeckt und zu heiße Temperaturen oft erst dann wahrgenommen werden, wenn es schon zu spät ist. Dementsprechend ist hier besondere Vorsicht geboten. Und was gilt es sonst noch zu beachten?

 

Dr. Gaß erklärt, dass die Nahrungsmittel in mundgerechten Stücken verspeist und gleichmäßig auf beiden Seiten des Kiefers gekaut werden müssen. Denn nur auf diese Weise gelingt es, den Druck so von der Prothese auf den Kieferknochen zu übertragen, dass sich die „Dritten“ im Zuge der Nahrungszerkleinerung nicht lockern.

 

Sobald Sie sich an die Nahrungsaufnahme mit Ihren neuen, künstlichen Zähnen gewöhnt haben, können Sie sich selbstverständlich auch wieder an festere Speisen, die mit Zahnprothese schwieriger zu verzehren sind, machen. Keine Angst, Sie müssen keineswegs ein Leben lang auf knackiges Gemüse oder Obst, Fleisch oder kross gebackene Brötchen verzichten!

 

Bevor es von Seiten des Teams der Eckhauspraxis „Guten Appetit“ heißt, möchten wir Ihnen noch einen kleinen Tipp mit auf den Weg geben: Haftcremes, die für mehr Halt und Tragekomfort der neuen Prothese sorgen, können vor allem auch die Nahrungsaufnahme erheblich erleichtern.

©stocksnapper /123rf.com