Instrumente in der Zahnarztpraxis – Teil 2

Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Blogreihe „Instrumente in der Zahnarztpraxis“ stehen unter anderem Gerätschaften wie Kürette, Matritzenspanner sowie das hochmoderne Bildgebungsverfahren in Form der digitalen Volumentomographie.

In der Zahnarztpraxis Dr. Gaß & Partner, die im Herzen der Würzburger Innenstadt liegt, haben wir uns der Gesundheit Ihrer Zähne und Ihres Zahnhalteapparats verschrieben. Vor diesem Hintergrund führen wir jeden Tag Kontrolluntersuchungen und Behandlungen aus den unterschiedlichsten zahnmedizinischen Fachbereichen wie zum Beispiel Parodontologie, Endodontologe oder Implantologie durch. Die wichtigsten Instrumente und Geräte, die hierbei zum Einsatz kommen, stellen wir, das Team um Zahnarzt Dr. med. dent. Gerald Gaß aus Würzburg, Ihnen in zwei Teilen vor.

 

In Teil 1 der Blogreihe lag der Fokus auf moderner digitaler Röntgentechnik sowie auf den zahnärztlichen Standardinstrumenten Spiegel, Sonde und Pinzette. Darüber hinaus haben wir uns mit Hilfsmitteln beschäftigt, die für die Trockenlegung des zu behandelnden Zahns benötigt werden. Im zweiten und letzten Teil der Serie erklären wir Ihnen unter anderem die Funktion von Instrumenten wie die Kürette, die Polierbürste oder die Polymerisationslampe. Außerdem stellen wir Ihnen die hochmoderne digitale Volumentomographie, kurz: DVT, vor.

 

Diese Instrumente verwendet Zahnarzt Dr. Gaß in der Würzburger Eckhauspraxis

 

Ein Instrument, das sehr oft in der Zahnarztpraxis Dr. Gaß & Partner in Würzburg in Benutzung ist, ist die sogenannte Kürette. Hierbei handelt es sich um eine Gerätschaft, deren unteres Ende mit einer winzigen Klinge versehen ist. Dieses spezielle Instrument wird benötigt, um Zahnhartbeläge wie Zahnstein, der an freiliegenden Zahnoberflächen entsteht, oder Konkrement, das sich beispielweise in den Zahnfleischtaschen oder der Zahnwurzeloberfläche bildet, zu beseitigen. Da sich diese Art von Zahnbelägen nicht ohne Weiteres, sprich: mithilfe einer handelsüblichen Zahnbürste, wegputzen lassen, sich aber gerade hier krankheitsverursachende Bakterien ansiedeln, müssen sie mittels Kürette und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung (PZR) entfernt werden. Die moderne Alternative zur Kürette ist der sogenannte Air-Scaler. Zahnhartbeläge können hier mithilfe von Ultraschall besonders gründlich beseitigt werden.

 

Nicht selten kommt nach der Entfernung von Zahnstein, Konkrement & Co. die sogenannte Polierbürste zum Einsatz. Dieses Gerät hilft dabei, die Zahnoberflächen zu glätten und somit längerfristig vor der erneuten Ansiedelung von Bakterien zu schützen. Die Bürste, die es in unterschiedlichen Härtegraden gibt, wird auch genutzt, um Zahnfüllungen zu polieren. Zum einen kann man hierdurch störende Spalten und Kanten zwischen ausgehärtetem Füllmaterial und der Zahnhartsubstanz glätten bzw. entfernen und zum anderen können zum Beispiel Kunststofffüllungen anhand des Polierens weitestgehend resistent gegen Verfärbungen gemacht werden.

 

Einer Zahnfüllung geht meistens eine Karies voraus. Um diese durch Bakterien verursachten „Löcher“ in den Zähnen zu behandeln, kommt in den meisten Fällen ein sogenannter Dentalbohrer zum Einsatz. Mit diesem Instrument trägt Zahnarzt Dr. med. dent. Gerald Gaß aus Würzburg zunächst die erkrankte Zahnhartsubstanz ab und schafft Höhlungen, sogenannte Kavitäten, um das Füllmaterial ausreichend im Zahn verankern zu können.

 

Beim Einbringen des flüssigen Kunststofffüllmaterials werden in manchen Fällen sogenannte Matritzenspanner herangezogen. Sie werden vor allem dann benötigt, wenn die zu füllende Höhlung größer und zur Seitenfläche des Zahns hin offen ist. Der Matritzenspanner ist nichts anderes als ein dünnes, biegsames Metallband, das um den Zahn gespannt wird und die Aufgabe hat, das flüssige Füllmaterial bis zum Aushärten in der Aushöhlung zu halten.

 

Um die flüssigen Kunststofffüllungen auszuhärten, benötigt man eine Polymerisationslampe. Hierbei handelt es sich um eine mit äußerst leistungsstarken, blauen Leuchtdioden ausgestatte Speziallampe, die es vermag, das Füllmaterial zu polymerisieren. Die Zahnfüllung wird durch das Speziallicht binnen kürzester Zeit so hart, dass man bald darauf kauen und Nahrung zerkleinern kann.

 

DVT-Verfahren als Erweiterung zahnärztlicher Diagnostik

 

Mit der digitalen Volumentomographie, kurz DVT, steht der Eckhauspraxis außerdem ein überaus modernes bildgebendes Verfahren zur Verfügung, das eine präzise dreidimensionale Darstellung von sowohl Zähnen als auch Mund- und Kieferregion ermöglicht. Die digitale Volumentomographie, die wir in einer Würzburger Partnerpraxis anfertigen lassen, wird vor allem sowohl bei implantologischen als auch endodontologischen Behandlungen anberaumt und leistet hier eine wertvolle Ergänzung zur zahnärztlichen Diagnostik.

 

Im zahnmedizinischen Fachbereich Implantologie können wir dank des DVT-Verfahrens nicht nur die Qualität und Quantität des Kieferknochens vorab genauestens überprüfen und einschätzen, sondern darüber hinaus auch die gesamte Implantation, und zwar die optimale Platzierung der künstlichen Zahnwurzel, en détail virtuell planen.

 

Ähnlich verhält es sich etwa bei der Behandlung von Wurzelkanalentzündungen, die wir den Patientinnen und Patienten der Zahnarztpraxis im Eckhaus in Würzburg im Fachbereich Implantologie anbieten. Dank des DVT-Verfahrens können die Anatomie der Zahnwurzel und hiermit einhergehend mögliche Abweichungen von der Norm sowie Dentinkanälchen inklusive Entzündungsherde genauestens abgebildet, eingeschätzt und schließlich entsprechend genau und komplikationsfrei behandelt werden.

Kariesprophylaxe