Tooth Bonding

Zahnarzt Dr. Gaß aus Würzburg erklärt, was es mit dem neusten Schönheitstrend aus Amerika auf sich hat und wie effektiv die neue Behandlungsmethode für strahlende Zähne ist.

Um dunkle Verfärbungen zu verdecken oder ganz zu entfernen, reicht das tägliche Zähneputzen häufig leider nicht aus. Da es jedoch viele Menschen als Makel empfinden, solche dunklen Stellen an den Zähnen zu haben, hat die Zahnmedizin verschiedene invasive oder auch nicht-invasive Behandlungsmethoden entwickelt, um dennoch ein strahlendes und schönes Lächeln zu ermöglichen.

 

Tooth Bonding ist der neueste Trend aus den USA. Dr. Gerald Gaß, Ihr Zahnarzt in Würzburg, erklärt, ob die neue Methode tatsächlich wirkt.

 

Tooth Bonding – Behandlungsablauf

 

In Amerika wird das Tooth Bonding als echte Alternative zu den klassischen Veneers gefeiert. Es handelt sich beim Bonding um eine Methode der Zahnaufhellung mittels zahnweißer, dünner Folien. Es scheint für jedermann erschwinglich und ist in der Anwendung wenig kompliziert. Bei der Behandlung werden transparente Pflaster bzw. Folien mit Spezialkleber übereinander auf den Zahnschmelz geklebt. Die Folien sind sehr weich und haben eine Farbe, die Zahnschmelz ähnelt. Diese Folie verbindet sich optisch einwandfrei mit dem Zahn und es entsteht der Eindruck einer natürlichen und gleichmäßig weißen Zahnfarbe. Dem Betrachter fallen sie praktisch nicht mehr auf.

 

Das Verfahren eignet sich sehr gut für kosmetische Korrekturen bei Zahnflecken, Verfärbungen und Füllungen sowie zum Verbergen von Lücken oder als Verlängerung von zu kurz geratenen Zähnen. Im Falle einer gewünschten optischen Verbesserung bei abgebrochenen Zahnecken ist es ebenfalls indiziert. Die einzige Voraussetzung ist jedoch, dass der betroffene Zahn medizinisch gesund ist. Massivere Korrekturen können mit Tooth Bonding allerdings nicht erreicht werden, abgebrochene Zähne oder gar fehlende Zähne können nicht kaschiert werden. 

 

Ein besonders positiver Aspekt am Bonding ist, dass die Oberfläche des Zahns nicht behandelt werden muss; sie wird lediglich gründlich gereinigt. Um ein sicheres Haften der Folien zu gewährleisten, muss der Zahn möglichst trocken sein. Anschließend wird der Zahn mit einem speziellen Kleber bestrichen und die bereits zurechtgeschnittene Folie mithilfe einer Pinzette auf dem verfärbten Zahn befestigt. Zum Abschluss folgt die Aushärtung mittels UV-Licht, um das Entstehen von Bläschen zu verhindern. Das Ergebnis wird vom Zahnarzt final geprüft und der korrekte Sitz notfalls angepasst. In der Summe dauert die Behandlung ungefähr eine Stunde und liegt preislich bei 200 Euro pro Zahn.

 

Ob sich das Verfahren auch in Deutschland etabliert, gilt es auf lange Sicht zu beobachten, meint Dr. Gerald Gaß, Ihr Zahnarzt aus der Würzburger Eckhauspraxis.

 

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