Die Klammerprothese

Die Klammerprothese gilt als einfachste und kostengünstigste Alternative, größere Lücken im Gebiss zu schließen. Zahnarzt Dr. Gaß aus Würzburg informiert über diese Art von Prothese, ihre Vor- und Nachteile und zeigt moderne Alternativen auf.

Zum Leistungsportfolio der Zahnarztpraxis im Eckhaus, die sich zentral in der Würzburger Innenstadt, nämlich zwischen unterem Markt und Grafeneckart, befindet, gehört unter anderem die Versorgung zahnloser Kiefer, lückenhafter Gebisse oder stark beschädigter Zähne mit dem jeweils passenden Zahnersatz. Neben Kronen, Brücken und der wohl modernsten Lösung, welche die Zahnmedizin in diesem Bereich derzeit zu bieten hat, nämlich Zahnimplantaten, können wir hier auch nach wie vor auf herausnehmbare Prothesen zurückgreifen.

 

Unsere Zahnprothesen lassen wir, wie unseren übrigen qualitativ hochwertigen Zahnersatz auch, in einem Würzburger Meisterlabor fertigen. Im Bereich des herausnehmbaren Zahnersatzes unterscheidet man Voll- und Teilprothesen. Während man mit Vollprothesen Funktion und Ästhetik komplett zahnloser Gebisse wiederherstellt, nutzt man Teilprothesen dazu, um große Lücken oder auch fehlende Backenzähne zu ersetzen. Teilprothesen werden immer an noch vorhandenen, gesunden Zähnen befestigt. Geschieht dies über Klammern, dann spricht man von einer sogenannten „Klammerprothese“.

 

Diese spezielle Art von Teilprothese, die gesetzliche Krankenkassen als Regelversorgung bei größeren Zahnlücken empfehlen, möchten wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen. Dr. med. dent. Gerald Gaß, Ihr behandelnder Zahnarzt in der Eckhauspraxis in Würzburg, informiert über die Herstellung sowie die Vor- und Nachteile von Klammerprothesen und erklärt, welche hochwertigen Alternativen es gibt.

 

Herstellung

 

Patienten, bei denen durch das Ausfallen mehrerer Zähne größere Lücken im Gebiss entstanden sind, können diese mittels einer Klammerprothese versorgen lassen. Diese Prothese, deren metallene Klammern zur Befestigung an noch vorhandenen, natürlichen Zähnen dienen und die deshalb auch als sogenannte Modellgussprothese bezeichnet wird, ist kostengünstig und einfach herzustellen.

 

Ein erster Schritt auf dem Weg zur Ihrer neuen Klammerprothese stellt die Abdrucknahme in der Zahnarztpraxis im Eckhaus in Würzburg dar. Anhand dieses Abdrucks erstellen die Zahntechniker, mit denen wir eng zusammenarbeiten, zunächst ein Modell, auf dem schließlich ein individueller Abdrucklöffel für Sie hergestellt wird. Dieser wird dafür benötigt, einen weiteren, sehr viel präziseren Abdruck Ihres Gebisses zu nehmen. Im Anschluss erfolgt die Anfertigung des finalen Modells, das dann dazu genutzt wird, Ihre Klammerprothese herzustellen.

 

Nachdem wir Ihre individuelle Biss-Situation mittels einer Biss-Schablone oder eines silikonenen Biss-Registrats bei einem weiteren Termin in der Eckhauspraxis auf das finale Modell übertragen haben, kann schließlich auch das zahntechnische Labor richtig mit seiner Arbeit durchstarten. Die Prothese wird erst in Wachs geformt und dann in Metall übertragen. Passt das Metallgerüst, kann die abschließende Arbeit, die Bestückung der Prothesenbasis mit den künstlichen Zähnen und dem künstlichen Zahnfleisch erfolgen. Et voilà – fertig ist die Klammerprothese.

 

Vor- und Nachteile

 

Zahnarzt Dr. med. dent. Gerald Gaß aus Würzburg erklärt, dass die Klammerprothese nicht umsonst von gesetzlichen Krankenkassen als Regelversorgung angesehen wird. Sie stellt die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit dar, größere Zahnlücken zu schließen. Die Einfachheit dieser Prothese geht jedoch auf Kosten der Ästhetik und des Tragekomforts. Auch wenn es bei diesem Zahnersatz nicht nötig wird, gesunde Zähne zu beschleifen und weitere ausgefallene Zähne schnell und komplikationsfrei angebaut werden können, müssen sich Patienten auch auf einige Nachteile dieser Art von Prothese einstellen.

 

Allen voran wird beklagt, dass einfache Klammerprothesen die Zahnästhetik stören. Als größtes Problem sieht man hier die silberfarbenen Klammern an, die beim Sprechen oft deutlich sichtbar sind. Außerdem sieht man den aus Kunststoff gefertigten Zähnen bei genauem Hinsehen ihre Unechtheit an. Aber nicht nur die Zahnästhetik ist bei dieser Art von Prothese deutlich eingeschränkt, sondern auch der Tragekomfort und damit einhergehend teilweise auch die Funktionalität. Das liegt allen voran daran, dass die Klammern der Prothese nicht immer den optimalen Halt im Gebiss bieten, und diese dadurch bedingt beim Sprechen und Essen verrutschen kann. Hinzu kommt, dass die Metallbasis von Oberkieferprothesen auf dem Gaumen aufliegt, was viele Patienten als unangenehm empfinden.

 

Die moderne Alternative: implantatgetragener Zahnersatz

 

Als moderne und gleichzeitig ästhetisch und funktional ansprechendste Alternative zur einfachen Klammerprothese empfiehlt Zahnarzt Dr. Gaß aus dem Eckhaus in Würzburg Implantate bzw. implantatgetragenen Zahnersatz. Auf diese Art von festsitzendem Zahnersatz können wir in der Eckhauspraxis sowohl beim Verlust einzelner als auch bei dem Verlust mehrerer Zähne zurückgreifen. Die Implantate, bei denen es sich um künstliche Zahnwurzeln handelt, verankern wir zunächst in einem kleinen chirurgischen Eingriff fest in Ihrem Kieferknochen. Später, nachdem sie eingeheilt sind, fungieren sie dann als eine Art Stützpfeiler bzw. Befestigungsmöglichkeit für hochwertigen Zahnersatz in Form von Kronen oder auch Brücken.

 

Implantatgetragener Zahnersatz orientiert sich an der Optik und dem Aufbau natürlicher Zähne und wird nicht zuletzt deshalb in ästhetischer und funktionaler Hinsicht sowie auch im Hinblick auf den Tragekomfort als beste und angenehmste Lösung bei Zahnverlust empfunden.

 

Ziehen Sie implantatgetragenen Zahnersatz für sich in Erwägung oder haben Sie spezielle Fragen dazu? Dann sprechen Sie uns, das Team der Zahnarztpraxis im Würzburger Eckhaus, gern darauf an.

 

 

Parodontitis

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