Zahnfüllungen – Materialien, Haltbarkeit & Kosten

In der Zahnarztpraxis Dr. Gaß & Partner in Würzburg füllen wir Zähne mit einem zahnfarbenen Kunststoff-Keramikpartikel-Gemisch. Welche Füllungen es sonst noch gibt, wie lange sie halten und mit welchen Kosten man rechnen muss, erklärt dieser Artikel.

Eine Karies hat sich ausgebildet und muss behandelt werden? Dann sind Sie in der Eckhauspraxis, die sich inmitten der wunderschönen Altstadt Würzburgs befindet, an der richtigen Adresse. Denn diese und weitere Zahnerkrankungen wie zum Beispiel Wurzelkanalentzündungen, Gingivitis oder Parodontitis behandelt der hier ansässige Zahnarzt, Dr. med. dent. Gerald Gaß, seit nunmehr 20 Jahren äußerst routiniert.

 

Nachdem Dr. Gaß die Karies unter Zuhilfenahme moderner Techniken und Gerätschaften entfernt hat, geht es daran, den beschädigten Zahn zu füllen. Hierfür bedienen wir uns in der Zahnarztpraxis im Eckhaus in Würzburg in der Regel an Füllungen aus einem Kunststoff-Keramikpartikel-Gemisch. Diese zahnfarbenen Füllungen, die sich ästhetisch ansprechend in ihr natürliches Umfeld einfügen, befestigen wir mit einer speziellen Klebetechnik dentinadhäsiv in Ihrem Zahn.

 

Heutzutage werden pro Jahr in Deutschland circa 50 Millionen Zähne gefüllt. Der Großteil der hierfür verwendeten Füllungen besteht, ähnlich wie in der Zahnarztpraxis im Eckhaus in Würzburg, aus Kunststoffmixturen. Daneben gibt es jedoch noch weitere Füllungsalternativen. Welche das sind, wie lange sie jeweils voraussichtlich halten und wer die Kosten trägt, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

 

Arten und Haltbarkeit

 

In früheren Zeiten wurden kariöse Zähne standardmäßig mit silberfarbenem Amalgam gefüllt. Dieses Material ist nicht nur leicht zu verarbeiten, sondern auch recht lange haltbar. Es hält sich ungefähr zwischen sieben und zehn Jahre im Mund. Da Amalgam zu ungefähr 50 Prozent aus Quecksilber besteht, ist es seit einigen Jahren in gesundheitlicher Hinsicht stark umstritten. Aus diesem Grund führen wir in der Zahnarztpraxis im Eckhaus in Würzburg in enger Zusammenarbeit mit einer Ärztin für Naturheilverfahren auf Wunsch auch Amalgamsanierungen und Amalgam-Ausleitungen durch. Ein Angebot, das viele Patienten gern für sich in Anspruch nehmen. Im Jahr 2013 bestanden nur noch sieben Prozent der Zahnfüllungen aus Amalgam.

 

Ähnlich lange, nämlich etwa sieben bis zehn Jahre, halten auch Keramikfüllungen. Diesen zahnfarbenen Füllungen, die sich nicht verfärben, sagt man nicht nur eine besonders hohe Qualität nach, sondern eine ebenso gute Biokompatibilität und Verträglichkeit.

 

Neben Füllungen aus Amalgam und aus Keramik gibt es außerdem sogenannte Kompositfüllungen. Kompositfüllungen, die zu 20 Prozent aus Kunststoff bestehen, gibt es, ähnlich wie Keramikfüllungen, in verschiedenen, natürlichen Weißtönen. Demnach lassen sie sich hervorragend an die individuelle Zahnfarbe anpassen. Sie sind formstabil. Ihre durchschnittliche Lebensdauer beträgt bei guter Zahnpflege, die übrigens auch Voraussetzung für die jeweilige Lebensdauer aller anderen Füllungen ist, ungefähr vier bis sechs Jahre.

 

Während einfache Zementfüllungen, die schnell brechen können und ausschließlich als eine Art Provisorium herangezogen werden sollen, nur eins bis zwei Jahre halten, hält das Füllungsmaterial Gold bestenfalls bis zu 15 Jahre im Mundraum. Zahnfüllungen aus hauchdünnen Goldfolien, die schichtweise im Zahn angebracht werden, sind zwar sehr langlebig, gleichzeitig aber auch äußerst selten. Nicht zuletzt liegt das wohl daran, dass sich Goldfüllungen von den übrigen Zähnen in farblicher Hinsicht deutlich abheben und außerdem recht hohe Kosten für den Patienten mit sich bringen.

 

Welche Füllung wann zum Einsatz kommen kann, ist selbstverständlich auch immer davon abhängig, welche Art von Schaden an welchem Zahn behandelt werden muss. Haben Sie diesbezüglich Fragen? Dann sprechen Sie Zahnarzt Dr. Gerald Gaß gern bei Ihrem nächsten Termin in der Eckhauspraxis in Würzburg darauf an.

 

Kosten

 

Sie fragen sich, mit welchen Kosten Sie bei den jeweiligen Alternativfüllungen zu rechnen haben und was von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird?

 

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für folgende Füllungen: Amalgamfüllungen im Bereich der Seitenzähne, zahnfarbene Kompositfüllungen im Frontzahnbereich und provisorische Zementfüllungen, die oftmals auch bei Milchzähnen verwendet werden. Die übrigen Füllungen, hierzu gehören auch Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich, werden mit circa 25 bis 40 Euro seitens der Kasse unterstützt. Diese Beträge orientieren sich an den Kosten für Amalgamfüllungen, die bis zum heutigen Tag bei gesetzlichen Krankenkassen als Regelversorgung gelten. Für den Fall, dass man der Krankenkasse einen Nachweis über eine Amalgamunverträglichkeit bringen kann, werden auch Alternativfüllungen bezahlt.

 

Die Eigenbeteiligungen belaufen sich demnach, abhängig von der Menge an benötigtem Füllmaterial, bei Komposit in etwa auf 30 bis 80 Euro, bei Keramik auf 350 bis 400 Euro und bei Gold auf 280 bis 380 Euro.

 

In der Zahnarztpraxis im Eckhaus beraten wir unsere Patienten aus Würzburg und Umgebung nicht nur zu den verschiedenen Alternativfüllungen, ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, an welchen Stellen sie zum Einsatz kommen können und an welchen nicht, sondern gern auch zu möglichen Finanzierungsmodellen.

 ©xalanx /123rf.com