Die Mundgesundheit der Deutschen – so ist es um sie bestellt

Dem aktuellen Report „Daten & Fakten 2019“ der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zufolge hat sich die Mundgesundheit der Deutschen in den letzten Jahren deutlich gebessert. Dr. Gaß zu den neuesten Untersuchungsergebnissen.

Im Hinblick auf die Mundgesundheit der Deutschen lässt sich seit einigen Jahren nun schon eine durchweg positive Entwicklung verzeichnen. Wie gut es um die Zähne und den Zahnhalteapparat der Bevölkerung derzeit bestellt ist, zeigt der aktuelle Report „Daten & Fakten 2019“ der Bundesärztekammer (BZÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Zahnarzt Dr. med. dent. Gerald Gaß aus der Eckhauspraxis, die sich im Stadtzentrum Würzburgs, in der Langgasse 8, befindet, zu den wichtigsten Ergebnissen.

 

Zahl der Karies- und Parodontitiserkrankungen nimmt ab, Zahl der eigenen Zähne im Alter steigt

 

Zahnarzt Dr. Gaß aus Würzburg erklärt, dass die von der Bundesärztekammer (BZÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) initiierte Untersuchung unter anderem zu dem Ergebnis kam, dass die Zahl kariöser Zähne bei Kindern seit Jahren rückläufig ist. Während beispielsweise im Jahr 1983 im Durchschnitt noch 10,8 Zähne in der Gruppe der 12-jährigen die sogenannten „Löcher“ aufwiesen, sind es rund 30 Jahre später nur noch 0,5 Zähne.

 

Ähnlich gut ist es zwischenzeitlich auch um die Mundgesundheit von Senioren bestellt. Hierauf lässt sich allen voran durch die Anzahl der noch vorhandenen eigenen Zähne schließen: Im Jahr 1997 besaßen jüngere Senioren im Schnitt 10,4 eigene Zähne. 17 Jahre später hat sich auch hier einiges getan. Senioren im Alter zwischen 65 und 74 Jahren hatten im Jahr 2014 durchschnittlich noch 17 eigene Zähne im Mund.

 

Um die Funktionalität und die Ästhetik ihrer Gebisse aufrecht zu erhalten, lassen 80 bis 86 Prozent der jüngeren Senioren zwischen 65 und 74 Jahren die entstandenen Zahnlücken mit entsprechendem Zahnersatz versorgen. Der soziale Status spielt in diesem Zusammenhang übrigens kaum noch eine Rolle.

 

Neben der „Volkskrankheit“ Karies stand eine weitere im Mittelpunkt der Untersuchung der Bundesärztekammer (BZÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): Die Rede ist von Parodontitis. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Zahnhalteapparats, die, wird sie nicht behandelt, zum Ausfallen der Zähne führen kann. In der Zahnarztpraxis Dr. Gaß & Partner in Würzburg behandeln wir Parodontitis im Fachbereich Parodontologie, der einer unserer Schwerpunkte bildet.

 

Die Studie, deren Ergebnisse im aktuellen Report „Daten & Fakten 2019“ nachzulesen sind, zeigt, dass man in den vergangenen Jahren auch bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen parodontale Erkrankungen erzielen konnte. Im Jahr 2014 litten in der Gruppe der jüngeren Senioren nur noch halb so viele Menschen an einer schwereren Form der Parodontitis als im Jahr 2005. Obwohl die Erkrankungslast in einem Zeitraum von neun Jahren um die Hälfte gesunken ist, ist jedoch immer noch jeder fünfte Deutsche zwischen 65 und 74 Jahren davon betroffen. Im Zusammenhang mit der in Zukunft zu erwartenden demographischen Entwicklung wird die Diagnose und Behandlung von Parodontitis auch in den kommenden Jahren nach wie vor ein großes Thema in Zahnarztpraxen und so auch bei uns, in der Eckhauspraxis in Würzburg, sein.

 

Das A und O der Mundgesundheit: regelmäßige Prophylaxe

 

Diese positive Entwicklung im Bereich der Mundgesundheit ist nicht zuletzt regelmäßiger Prophylaxe geschuldet. Um Zähne und Zahnhalteapparat langfristig gesund zu halten und vor Krankheiten wie Karies, Gingivitis oder Parodontitis zu schützen, ist zum einen regelmäßige und gründliche Mundhygiene wichtig. Laut Zahnarzt Dr. med. dent. Gerald Gaß aus der Eckhauspraxis in Würzburg sollten sowohl Zähne als auch Zahnzwischenräume zweimal täglich, nämlich morgens und abends, gesäubert werden. Die häuslichen Mundhygienemaßnahmen können beispielsweise durch die Verwendung von Mundspüllösungen und durch die Reinigung der Zunge mithilfe spezieller Schaber ergänzt werden.

 

Häusliche Prophylaxe ist jedoch bei Weitem nicht alles, was man für gesunde Zähne tun kann. Neben der Zahnpflege in den eigenen vier Wänden sollten Patienten zweimal im Jahr ihre Mundgesundheit in der Zahnarztpraxis im Eckhaus in Würzburg kontrollieren lassen. Eine weitere wichtige Maßnahme, die Zahnarzt Dr. Gaß zufolge nicht in Vergessenheit geraten sollte, ist die professionelle Reinigung der Zähne. Bei der PZR, die in der Eckhauspraxis von eigens hierfür geschulten Prophylaxe-Assistentinnen durchgeführt wird, werden Plaque & Co. auch an Stellen beseitigt, an die man mit einer handelsüblichen Zahnbürste nur schwer oder gar nicht herankommt. Bestenfalls sollten Patienten ihre Zähne ebenfalls zweimal jährlich professionell reinigen lassen.

 

Auch wenn sich die Mundgesundheit der deutschen Bevölkerung in den letzten Jahren bereits sehr positiv entwickelt hat, ist es das Ziel, sie in Zukunft noch weiter zu optimieren.

 

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